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Die verschiedenen Schnarchtypen

Nicht jeder Schnarcher ist gleich, es gibt unterschiedliche Schnarchtypen, die unter anderem auch einen Hinweis darauf geben können, welche Ursache das Schnarchen hat. Welcher Schnarchtyp man selbst ist, lässt sich meist nur mit Hilfe von einem anderen Menschen herausfinden, der hierzu Auskunft geben kann, wie geschnarcht wird.

Die Merkmale der unterschiedlichen Schnarchtypen

Unterschieden wird zwischen vier verschiedenen Arten von Schnarchern:

1. Der Schnarcher mit nasalen Geräuschen

Bei dem nasalen Schnarcher ist das Geräusch eher gleichmäßig und flattrig. Es klingt grunzend und rumpelnd und hat teilweise auch ein Pfeifgeräusch. Eine Selbstdiagnostik ist insoweit möglich, dass geschaut wird, ob die Nasenatmung auch im wachen Zustand vielleicht Probleme bereitet. Zudem haben nasale Schnarcher das Problem, dass sie einen eher unangenehmen Atem haben und unter einem trockenen Mund leiden. Zudem kann es zu Kopfschmerzen kommen.

Die Lösung für einen nasalen Schnarcher liegt darin, dass die Nasenlöcher geweitet werden. Hier können Nasenspreizer helfen. Zudem sind Nasenspülungen eine gute Wahl, damit die Nase von Sekret befreit wird und freier geatmet werden kann.

2. Der Zungenschnarcher

Dann gibt es den Zungenschnarcher. Bei diesem Betroffenen ist das Schnarchen nicht regelmäßig, sondern kommt in Schüben. Der Schnarchton ist eher hoch und nicht so tief wie bei einem nasalen Schnarcher. Wer vor allem in der Rückenlage Probleme mit dem Schnarchen hat, der ist wahrscheinlich ein Zungenschnarcher. Grund für das Schnarchen ist, dass die Muskulatur nicht kräftig genug ist und die Zunge den Atemluftausgang verschließt.

Die Lösung für den Zungenschnarcher ist, dass er sowohl auf Tabletten als auch auf Alkohol verzichtet, bevor es ins Bett geht. Diese sind beide mit ein Grund für eine zu schwache Muskulatur und können daher das Schnarchen begünstigen. Auch eine Änderung der Schnarchposition kann helfen.

3. Schnarchen durch den Mund

Der sogenannte Mundschnarcher schnarcht mit einem sehr schlagenden Geräusch, das fast schon als rumpelnd bezeichnet werden kann. Der Mundschnarcher kann in jeder Schlafposition schnarchen und basiert meist darauf, dass eine Verengung beim Gewebe in der Mundhöhle auf Höhe des Rachens vorliegt. Das weiche Gewebe, welche sich in diesem Bereich befindet, sorgt für die entstehende Vibration.

Die Lösung für den Mundschnarcher ist, dass er ein somnipaxes Mundstück in den Mund nimmt beim Schlafen. Zudem kann eine Änderung des Lebensstils ebenfalls eine große Hilfe darstellen. Teilweise kann es notwendig werden, einen operativen Eingriff vornehmen und das Gaumensegel straffen zu lassen.

4. Apnoe-Schnarcher

Die Schlaf-Apnoe ist ein besonderes Problem, denn sie kann sich schädlich auf die Gesundheit auswirken. Sie ist daran erkennbar, dass der Schnarcher ein lautes Geräusch macht und anschließend durchaus für mehrere Sekunden Stille herrscht. Im Schlaff wird das Gewebe schlaff und agiert so als eine Blockierung der Atemwege. Die Luft kann durch die verengten Stellen nicht entweichen und es kommt zu einem Atemaussetzer. Dadurch wird nicht ausreichend Sauerstoff in den Körper gepumpt.

Die Lösung an dieser Stelle ist immer erst einmal ein Besuch beim Arzt, denn gegen Schlafapnoen muss etwas gemacht werden. Es gibt spezielle Atemmasken, die helfen können. Zudem kann es auch notwendig werden, eine Operation in Anspruch zu nehmen. Wenn nur eine leichte Apnoe vorliegt, dann kann eine Anti-Schnarchschiene ausreichen.